Dienstag, 18. August 2015

Türen und Tore...

Soooo etwas verspätet - hab mich in der Welt herum getrieben...

Hier mein Beitrag zum Thema Türen und Tore :

Jaaa was soll ich erzählen? ;) 

Ich habe tolle Tage in Dublin und London verbracht. In Dublin war ich alleine unterwegs - ich wollte dort schon immer mal hin - und in London habe ich eine super liebe Freundin besucht. 

Dublin ist eine tolle Stadt - wirklich eine tolle Stimmung dort - Straßenmusiker und Pubs an jeder Ecke - total offene und freundliche Leute. 
Und wies so beim Alleinreisen ist - hab ich auch echt nette Leute kennen gelernt. 
Fand das total lustig - weil mir diese Reise gezeigt hat, dass Dinge einfach passieren wie sie passieren und man loslassen muss. 
Ich bin in einem Pub gesessen und war gerade so richtig rundum glücklich und zufrieden - hab auf das vergangene Jahr - was ich so alles gemeistert habe - zurückgeschaut - war endlich mal stolz auf mich und habe beschlossen, dass mein Leben richtig gut ist wies ist. 
Dann hab ich mir noch einen Deep Fried Irish Brie (because who cares about calories - can care about that back home ;) ) und ein schönes Bier gegönnt. 
Und so bin ich in dem Hof dieses gemütlichen Pubs gesessen und hab vor mich hingegrinst - und es war total in Ordnung allein zu sein - ich glaube nicht dass ich glücklicher gewesen wäre, wenn noch jemand bei mir gewesen wäre.
Da musste ich an ein Gespräch mit einer Freundin von mir denken, die mal eine große Wanderung bis ans Meer gemacht hat - sie hat damals ein Paar auf dieser Reise getroffen und sie war allein unterwegs. Sie haben darüber geredet wie unterschiedlich die Reise zu zweit und allein ist - und das Fazit war -die Momente wo sich meine Freundin einen Zweiten gewünscht hat, waren genau die Momente wo das Paar zu streiten begonnen hat und sich gewünscht hat allein unterwegs zu sein. 
Genauso ein Gefühl hatte ich bei meiner Reise auch - nein beim gemütlich im Pub sitzen ist mir nicht unbedingt wer abgegangen - sondern vielleicht dort wo ich am Weg vom Flughafen nicht gecheck hab wie ich zum Hotel komme und genau da das Internet am Handy natürlich gerade nicht geht - ja oder als ich den berühmten Fish & Chips Shop nicht gefunden hab - und dann als ich ihn gefunden hab mir der Verkäufer keine Gabel ins Paket gepackt hat und ich mich wie ein Volltrottel angestellt hab wie ich den sauheißen Fisch ohne Gabel gegessen hab. 
Ja da wünscht man sich den Superhelden, der den Weg weiß - der plötzlich eine Gabel herzaubert und dabei auch noch wie Johnny Depp aussieht ;) 
Aber wie würde die Realität aussehen - man würde das arme wohl nicht wie Johnny Depp aussehende Kerlchen anmotzen warum er den Weg nicht weiß, und ob er denn überhaupt irgendwas auf die Reihe bekommt - der Dublin Urlaub hätte gleich einen schlechten Start - und die Gabel könnte auch Johnny Depp nicht herzaubern ;) 
Fazit: Einen Busfahrer bezirzen und so den Weg herausfinden, sich die Finger mit den Fish&Chips fettig machen und gut schmecken lassen nachher die Hände waschen und drüber lachen - egal ob allein oder zu zweit! ;) 
Aufjedenfall als ich da so in diesem Pub saß und total zufrieden war, musste ich lachen, wie die Menschen einen so als alleinreisende Frau ansehen - besonders als jemand der alleine aber offensichtlich glücklich ist- ich hatte das Gefühl von "Was um Himmels willen ist falsch mit ihr?" bis zu leiser Bewunderung und Neid war alles an Blicken dabei. 
Und während ich mich noch mehr darüber amüsierte was wohl in den Köpfen dieser Leute vorgeht - ob sie sich wohl denken, dass ich einen bösen Ausschlag habe oder Mundgeruch ;) und es in meinem Kopf also sehr lustig war - höre ich eine Stimme "Are you alone here? Do you wanna sit with us?" - ein französisches Mädchen grinst mich an und zeigt auf einen Tisch wo 2 Burschen sitzen. 
"Yeah why not" antworte ich und verbringe einen super lustigen Abend mit ihnen und verabrede mich mit Ihnen auch für den nächsten Abend. 

Moral aus der Geschichte:
Das Leben passiert - und man muss es einfach annehmen wie es ist - keine andere Person auf diesem Planeten kann dich glücklich machen, wenn dus nicht auch ohne sie bist. 
Türen (oh gerade nochmal die Kurve zum eigentlichen Thema des Blogs gekratzt) öffnen sich und andere schließen sich. Es gibt viele verschiedene Wege, die man gehen kann und Türen, die man nehmen kann - und da gibt es nicht unbedingt ein richtig und falsch - Und das ist auch gut so! 
Es hat gut getan wieder Raum zu finden "ICH" zu sein - zuhause und mit anderen Menschen ist man immer von so vielen Dingen beeinflusst - aber wenn man mal "allein" ist, merkt man wieder wer man eigentlich ist und was man wirklich will. 
Und so konnte ich dann auch die wunderschönen Tage in London in toller Gesellschaft doppelt genießen. 

In diesem "Sine Metu" - "Live fearless" 

Achja das Thema für nächste Woche heißt Copy/Paste. 

Love,
jb

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